01.09.2025
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Idealerweise möchtest du dein Haus umweltfreundlich heizen, ohne Kompromisse bei der Wärmeversorgung eingehen zu müssen – auch in älteren Gebäuden mit herkömmlichen Heizkörpern. Genau das versprechen Wärmepumpen mit hoher Vorlauftemperatur. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist eine Vorlauftemperatur von 70 Grad bei Wärmepumpen sinnvoll, effizient und vor allem: Wann brauchst du sie überhaupt?
Die Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen bezeichnet die Temperatur des warmen Heizwassers, das erwärmt aus deiner Wärmepumpe kommt und in das Heizsystem geleitet wird. Dieses Wasser durchströmt anschließend die Heizkörper oder die Fußbodenheizung und gibt dabei Wärme an die Raumluft ab. Die Höhe der Vorlauftemperatur beeinflusst direkt, wie effektiv und effizient dein Heizsystem arbeitet.
Das Gute: Du musst dir keine Gedanken darüber machen, die Vorlauftemperatur ständig manuell einzustellen. Moderne Wärmepumpen regeln die Temperatur automatisch. Sie passen die Vorlauftemperatur kontinuierlich an, um immer genau die richtige Menge Wärme zu liefern. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima und hilft auch dabei, Energie zu sparen.
Grundsätzlich gilt: Wärmepumpen arbeiten effizienter, je niedriger die Vorlauftemperatur ist. Das liegt daran, dass die Wärmepumpe weniger Energie aufwenden muss, um eine geringere Temperaturdifferenz zu überbrücken. Bei niedrigeren Vorlauftemperaturen kann die Wärmepumpe mehr Wärmeenergie aus der Umgebung gewinnen, was wiederum zu einem besseren Wirkungsgrad führt.
Erfahrungen zeigen, dass Wärmepumpen bis zu einer Vorlauftemperatur von etwa 55 Grad Celsius besonders effizient arbeiten. In diesem Bereich erreichen sie gute Leistungszahlen (COP – Coefficient of Performance). Das bedeutet, dass sie im Verhältnis zum Stromeinsatz eine hohe Wärmeleistung erbringen.
Wenn die Vorlauftemperatur zu hoch eingestellt ist, hat das mehrere negative Auswirkungen:
Auch eine zu niedrig eingestellte Vorlauftemperatur kann die Effizienz beeinträchtigen.
Eine Vorlauftemperatur von 70 Grad ist für die meisten modernen Heizsysteme ungewöhnlich hoch. Dennoch gibt es Situationen, in denen solch hohe Temperaturen notwendig sind.
In Altbauten treffen wir häufig auf Heizsysteme, die für den Betrieb mit höheren Vorlauftemperaturen ausgelegt sind. Ältere, groß dimensionierte Heizkörper wurden oft für Vorlauftemperaturen von 70 Grad oder mehr konzipiert. Das liegt unter anderem daran, dass die Rohrleitungen im Altbau meist anders dimensioniert sind. Damit in solchen Gebäuden auch die entferntesten Heizkörper noch ausreichend warmes Wasser bekommen, muss das Wasser am Anfang heißer sein.
Abgesehen davon kann auch in sehr kalten Regionen mit regelmäßig extrem niedrigen Temperaturen eine Vorlauftemperatur von 70 Grad notwendig sein. Hier muss das Heizsystem mehr Wärme bereitstellen, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten. Außerdem trägt in diesem Fall eine höhere Vorlauftemperatur dazu bei, dass die Leitungen nicht einfrieren.
Durch unzureichende Dämmung geht viel Wärme verloren. Um diese Verluste auszugleichen, ist oft eine höhere Vorlauftemperatur nötig, damit eine angenehme Raumtemperatur erreicht und auch gehalten werden kann.
Grundsätzlich ist eine Vorlauftemperatur von 70 Grad nicht optimal geeignet für Wärmepumpen. Hier die wichtigsten Punkte:
Mit hansetherm findest du ganz einfach die optimale Vorlauftemperatur für dein Heizsystem. Unsere Wärmepumpen garantieren maximale Effizienz – egal, ob du in einem modernen Neubau oder einem charmanten Altbau wohnst. Mit unserem Komplettpaket stellen wir sicher, dass deine Wärmepumpe stets im idealen Temperaturbereich arbeitet und alles aufeinander zu 100 % abgestimmt ist. Damit sparst du mit uns nicht nur Energie und Kosten, sondern schonst auch die Umwelt.
Die Diskussion um Wärmepumpen mit 70 Grad Vorlauftemperatur zeigt: Hohe Temperaturen sind möglich, aber nicht immer sinnvoll. Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei Temperaturen bis 55 Grad. Darüber hinaus sinkt die Effizienz rapide, was gleichzeitig zu höherem Energieverbrauch und steigenden Kosten führt.
Das Ziel sollte sein, eine Balance zwischen Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit zu finden. Eine 70-Grad-Wärmepumpe kann in Ausnahmefällen die richtige Wahl sein, ist aber keine Universallösung. Oft lässt sich mit der richtigen Planung wie bei hansetherm eine effizientere Lösung finden, die langfristig Kosten spart und die Umwelt schont.
Die Heizungstechnik entwickelt sich stetig weiter. Gerade mit Blick auf die Zukunft lohnt es sich, in aktuellere Technik zu investieren – wir helfen dir dabei und beraten dich ausgiebig zu deiner Luft-Wasser-Wärmepumpe. Fülle für ein kostenloses und unverbindliches Angebot einfach unseren kurzen Online-Fragebogen aus.
Die optimale Vorlauftemperatur für Wärmepumpen liegt in der Regel zwischen 35 °C und 55 °C. Für Fußbodenheizungen sind 35 °C ausreichend, konventionelle Heizkörper benötigen 45 °C bis 55 °C.
Im Winter kann die Vorlauftemperatur je nach Außentemperatur und Gebäudedämmung auf 45 °C bis 55 °C ansteigen. In Extremfällen oder bei älteren Heizsystemen können auch bis zu 65 °C nötig sein.
Bei zu niedriger Vorlauftemperatur werden die Räume nicht ausreichend oder zu langsam erwärmt. Die Wärmepumpe läuft dauerhaft, was einen erhöhten Stromverbrauch und Verschleiß zur Folge hat.Was passiert, wenn die Vorlauftemperatur zu hoch eingestellt istEine zu hohe Vorlauftemperatur führt zu einer verringerten Effizienz der Wärmepumpe, höherem Stromverbrauch und einer erhöhten Belastung des Kompressors.
An unsere Produktions- und Handelspartner stellen wir die höchsten Anforderungen. Dieselben Ansprüche haben wir auch an uns: Deshalb haben wir unser Qualitätsmanagement und umweltbewusstes Handeln prüfen und zertifizieren lassen.