Welche Wärmepumpe eignet sich für Einfamilienhäuser?
Grundsätzlich sind alle Arten von Wärmepumpen für Einfamilienhäuser eine Möglichkeit. Doch je nach den individuellen Gegebenheiten sind bestimmte Arten besser geeignet als andere, wobei die beliebteste Art die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist.
Typischerweise werden in Einfamilienhäusern Wärmepumpen mit einer Leistung von bis zu 15 Kilowatt eingesetzt. Diese Größe reicht in der Regel aus, um den Heizbedarf eines durchschnittlichen Einfamilienhauses zu decken, ohne dabei überdimensioniert zu sein.
Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur unter der Erdoberfläche, um Wärme zu gewinnen. Sie sind besonders effizient, da die Temperatur unterhalb der Erdoberfläche das ganze Jahr über relativ stabil ist. Der Nachteil dieser Wärmepumpe für Einfamilienhäuser: Die Installation bedeutet einen erheblichen Aufwand und geht auch mit entsprechend hohen Kosten einher. Zudem muss genügend Platz für Erdkollektoren oder -sonden und Erdbohrungen sein.
Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen das Grundwasser als Wärmequelle. Sie bieten ebenso eine hohe Effizienz, da die Temperatur des Grundwassers im Jahresverlauf nur minimal schwankt. Allerdings sind auch hier der Installationsaufwand und die Kosten hoch, da Brunnen eingesetzt werden müssen, um an das Grundwasser zu gelangen. Daneben musst du meist Genehmigungen für den Zugang zum Grundwasser einholen und dabei einige Umweltauflagen beachten.
Luft-Wasser-Wärmepumpen hingegen entziehen der Umgebungsluft Wärme und wandeln sie in Heizenergie um. Diese Art ist deutlich einfacher zu installieren, kostengünstiger und daher die beliebteste Wärmepumpe für Einfamilienhäuser.
Schon gewusst?
Mit 205.000 Verkäufen im Jahr 2022 sind Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Abstand die beliebteste Wärmepumpen-Art in Deutschland. Im Gegensatz zu Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen sind keine Erdbohrungen oder Brunnen notwendig. Das macht die Installation kostengünstig und unkompliziert.
Vorteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe für das Einfamilienhaus
Wärmepumpen werden in über 60 % der fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser eingebaut. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist für das Einfamilienhaus eine besonders vorteilhafte Variante:
Günstige Installation: Im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Arten ist die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in ein Einfamilienhaus unkompliziert, da keine aufwendigen Erdbohrungen oder Brunnen nötig sind. Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind dementsprechend deutlich niedriger als bei anderen Wärmepumpen-Arten. Das macht sie zu einer besonders attraktiven Wahl, wenn du eine kostengünstige Heizungslösung suchst.
Äußerst effizient: Wärmepumpen nutzen rund 75 % kostenlose Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser und benötigen nur etwa 25 % Strom, um daraus Heizwärme zu erzeugen. Mit einem Wirkungsgrad von 300 bis 500 % sind sie bis zu viermal effizienter als herkömmliche Gasheizungen. Diese hohe Effizienz sorgt für deutliche Energie- und Kosteneinsparungen – bei richtiger Planung und Dimensionierung kannst du mehrere Tausend Euro an Heizkosten sparen.
Hohe Flexibilität beim Standort: Sie kann fast überall im oder am Haus aufgestellt werden, solange genügend Platz für das Außengerät vorhanden ist. Perfekt für Einfamilienhäuser mit begrenztem Grundstück.
Zukunftssicher: Mit einer Wärmepumpe machst du dich unabhängig von fossilen Brennstoffen und den stetig steigenden CO₂-Preisen. Seit dem Gebäudeenergiegesetz 2024 (GEG) sind Neubauten verpflichtet, mindestens 65 % erneuerbare Energien zu nutzen, eine Anforderung, die Wärmepumpen mühelos erfüllen.
Umweltfreundlich: Durch die Nutzung der natürlichen Wärme aus der Umgebungsluft trägt die Luft-Wasser-Wärmepumpe aktiv zum Umweltschutz bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduziert und die CO₂-Emissionen verringert.
Hinweis!
Wenn dein Haus vor 1977 gebaut wurde, sind höchstwahrscheinlich Sanierungsarbeiten nötig, um es auf den neuesten Stand zu bringen und die passenden Bedingungen für eine Wärmepumpe zu schaffen. Damals wurde die erste Wärmeschutzverordnung in Deutschland eingeführt, die die energetischen Standards für Gebäude festlegte. Das entsprechende Energieeinsparungsgesetz stammt vom 22. Juli 1976.
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Mit welchen Kosten muss ich für Wärmepumpen in Einfamilienhäusern rechnen?
Die Kosten für eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus lassen sich leider nicht pauschal angeben. Die genauen Zahlen sind unter anderem abhängig von der Größe des Hauses, der Dimensionierung der Wärmepumpe und den weiteren örtlichen Gegebenheiten.
Allerdings gibt es bis zu 70 % Zuschüsse mit einer maximalen Fördersumme für Wärmepumpen in Einfamilienhäusern von 21.000 Euro. Das senkt deine Kosten erheblich.
Ob du förderfähig bist, hängt von individuellen Bedingungen ab. So gibt es beispielsweise einen Einkommensbonus von 30 %, wenn du ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro hast.
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Voraussetzungen für eine effiziente Wärmepumpenheizung im Einfamilienhaus
Generell gilt: Wärmepumpen als Heizung können in jedes Haus eingebaut werden, egal ob Neubau, Sanierung oder Altbau. Es gibt trotzdem ein paar Faktoren, die den Betrieb noch effizienter machen.
Gute Dämmung: Eine effektive Wärmedämmung minimiert den Wärmeverlust und steigert die Effizienz der Wärmepumpe als Heizung deutlich. Ein gut isoliertes Haus hält die Wärme besser im Inneren und reduziert somit den Heizbedarf.
Neubau oder Altbau: Ideal ist ein Neubau, bei dem du von Anfang an die passenden Voraussetzungen für eine Wärmepumpe schaffen kannst. Aber auch in Altbauten kannst du eine Wärmepumpe installieren. Damit die Wärmepumpe auch hier effektiv arbeitet, sind in manchen Fällen Sanierungsarbeiten nötig, um zum Beispiel die Dämmung zu verbessern. Das Ausmaß der Sanierungen hängt in erster Linie vom Baujahr des Gebäudes ab.
Vorlauftemperatur: Eine Wärmepumpe heizt am besten, wenn die Vorlauftemperatur unter 50 °C liegt. In manchen Fällen kann sie aber auch höher sein, je nach Modell der Wärmepumpe.
Richtige Dimensionierung: Die Wärmepumpe muss entsprechend der Größe und der Heizlast des Einfamilienhauses dimensioniert werden. Eine zu große oder zu kleine Wärmepumpe ist ineffizient im Betrieb.
Korrekte Berechnung des Heizbedarfs: Bevor eine Wärmepumpe installiert wird, solltest du den genauen Heizbedarf im Einfamilienhaus ermitteln. Das ist notwendig dafür, dass die Wärmepumpe ausreichend groß ist, um den Wärmebedarf deines Hauses zu decken, aber gleichzeitig nicht überdimensioniert ist. hansetherm übernimmt für dich gerne die Berechnung.
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FAQ
Welche Wärmepumpe ist die beste für ein Einfamilienhaus?
Im direkten Vergleich sind Luft-Wasser-Wärmepumpen für Einfamilienhäuser die beste Wahl, da sie deutlich kostengünstiger sind und die Installation sich maßgeblich einfacher gestaltet als etwa bei Erd- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen.
Wie viel kW braucht eine Luftwärmepumpe für ein Einfamilienhaus?
Wie viel Strom eine Luftwärmepumpe verbraucht, ist letztendlich sehr individuell. Bei einer JAZ von 3,5 kannst du für ein Einfamilienhaus mit durchschnittlich 5700 kWh pro Jahr rechnen.
Für welche Häuser sind Wärmepumpen nicht geeignet?
Besonders alte Gebäude, die noch vor 1977 gebaut wurden, sind meist nicht optimal für eine Wärmepumpe geeignet. Auch hier ist das Vorhaben allerdings realisierbar, wenn im Vorhinein ausreichend Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.
An unsere Produktions- und Handelspartner stellen wir die höchsten Anforderungen. Dieselben Ansprüche haben wir auch an uns: Deshalb haben wir unser Qualitätsmanagement und umweltbewusstes Handeln prüfen und zertifizieren lassen.