18.06.2026
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Der Gaspreis liegt in Deutschland im April 2026 für ein typisches Einfamilienhaus bei rund 11,10 ct/kWh laut der BDEW-Gaspreisanalyse als Durchschnitt über alle Vertragsarten (inkl. Grundversorgung und Sondertarife). Bei einem typischen Jahresverbrauch von 20 000 kWh entspricht das rund 2.220 € pro Jahr allein für die Heizenergie. Je nach Tarif kann der tatsächliche Preis jedoch abweichen: Wer aktiv einen Wechseltarif abgeschlossen hat, zahlt oft weniger, während Grundversorgungskunden teils über 13 ct/kWh zahlen.
Der Gaspreis setzt sich aus Markt, Netz und Staat zusammen. Wer versteht, wie diese 3 Hebel ineinandergreifen, sieht sofort, warum Spartarife allein das Problem nicht lösen.
Selbst wenn du einen besseren Tarif findest, bekämpfst du nur die obere Schicht (Markt). Die Netz- und Staatsschicht wachsen für alle Gaskunden und sie sind politisch gesetzt.
Wer die Gaspreisentwicklung 2026 einordnen will, muss 10 Jahre zurückblicken. Von 2016 bis 2021 lagen die Gaspreise stabil zwischen 6,1 und 7,1 ct/kWh. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 brach die bis dahin günstige Gasversorgung über russische Pipelines schlagartig weg. Deutschland musste in kürzester Zeit neue Lieferquellen erschließen, vor allem teureres Flüssiggas (LNG) aus den USA und Katar. Der Preis schnellte 2022 auf 13,5 ct/kWh, mehr als doppelt so hoch wie noch 5 Jahre zuvor. Seitdem sind die Preise zwar wieder gesunken, verharren aber auf einem strukturell höheren Niveau als vor der Krise.
Die folgende Grafik zeigt den durchschnittlichen Bestandskundenpreis (Einfamilienhaus, 20 000 kWh/Jahr) gemäß BDEW-Gaspreisanalyse.

Die Tendenz für die zweite Jahreshälfte 2026 ist eindeutig nach oben gerichtet. 3 Kostentreiber wirken parallel:
Seit dem 28. Februar 2026 läuft die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran. Die folgende Timeline zeigt, wie der TTF-Großhandelspreis seitdem reagiert hat und wie stark man als Privatperson von den Gaspreisen abhängig ist, wenn man keine unabhängige Heizquelle hat.

Parallel zur Iran-Eskalation läuft ein zweites Risiko unter dem Radar: Die deutschen Erdgasspeicher liegen Mitte April 2026 bei rund 23 % Füllstand. Das ist der niedrigste April-Wert seit Beginn der AGSI+-Aufzeichnungen.
Bis zum 1. November 2026 schreibt die Gasspeicherfüllstandsverordnung für die meisten Speicher einen Füllstand von 80 % vor. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Speicherbetreiber von April bis Oktober rund 57 Prozentpunkte aufbauen, bei den aktuellen Großhandelspreisen ein direkter Treiber für die Sommer-Beschaffungspreise, die wiederum auf die Heizperiode 2026/27 durchschlagen.

Der CO₂-Preis (umgangssprachlich auch CO₂-Steuer) auf Erdgas verteuert die Kilowattstunde im Korridor von 1,1 bis 1,4 ct/kWh (brutto) im Jahr 2026. ETS 2 ist der neue EU-Emissionshandel für Brennstoffe in Gebäuden und Verkehr, der ab 2027 den bisherigen nationalen CO₂-Preis (BEHG) ablöst. Der Preis wird dann nicht mehr politisch festgelegt, sondern bildet sich am Markt und ist deutlich volatiler. Schätzungen gehen für 2030 von 80 bis über 120 €/Tonne aus.

Ein Einfamilienhaus mit 20 000 kWh Gasverbrauch zahlt 2030 voraussichtlich rund 520 € pro Jahr nur an CO₂-Kosten gegenüber 0 € im Jahr 2020, vor Einführung der nationalen CO₂-Bepreisung durch das BEHG am 1. Januar 2021.
In der Tabelle siehst du, was dich der CO₂-Preis konkret pro Verbrauchsklasse kosten wird.
Heizen mit Gas wird in den nächsten Jahren strukturell teurer. Wer jetzt vor der Heizungsfrage steht, sollte die Gesamtkosten über mehrere Jahre hinweg betrachten. Wir rechnen deshalb über 10 Jahre und stellen die naheliegende Alternative direkt gegenüber: die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie umgeht alle strukturellen Risiken (Abhängigkeit, CO₂-Preis, ETS 2) und wird seit der BEG-Reform mit Zuschüssen von bis zu 70 % gefördert.
Gehen wir von folgender Ausgangssituation aus:
Annahmen Gasheizung:
Annahmen Wärmepumpe:
Über 10 Jahre gerechnet ist die Wärmepumpe rund 19.000 € günstiger als die alte Gasheizung, und das schon mit konservativ gerechneten CO₂-Preisen (Mittelwert ~87 €/t). Der Vorteil der Wärmepumpe: Der Strom wird nur etwa zu einem Viertel des Gasbedarfs benötigt (JAZ 4,0), die CO₂-Kosten entfallen vollständig und die KfW-Förderung deckt rund 70 % der Anschaffungskosten.
Mit dem hansetherm-Komplettpaket inkl. Festpreisgarantie ist die Wartung bereits abgedeckt und entfällt für dich auf 0 €, die Gesamtkosten sinken damit auf rund 8.900 €, der Vorsprung gegenüber der alten Gasheizung wächst auf rund 23.000 € über zehn Jahre.
Der Effekt setzt nicht erst nach Jahren ein, du sparst direkt ab dem ersten Monat mit hansetherm: Wer sich heute für den Umstieg entscheidet, spart in 4 Wochen schon Geld, selbst wenn die Wärmepumpe komplett über die hansetherm-Finanzierung läuft, liegt die Summe aus Finanzierungsrate plus neuen Heizkosten unter dem heutigen Gas-Abschlag. Jeden Monat, den du mit der alten Gasheizung weiterheizt, verlierst du also bares Geld, das du nicht zurückbekommst!
Der Iran-Krieg hat die Marktschicht innerhalb weniger Wochen um 84 % nach oben gezogen, die Speicher sind so leer wie noch nie zur Heizperiode und die ETS-2-Reform ab 2027 wird die Staatsschicht weiter verteuern.
Bei hansetherm bringen wir dich in 30 Tagen von der Gasheizung zur unabhängigen Heizlösung. Unsere Luft-Wasser-Wärmepumpen R290 Green und Vaillant aroTHERM plus arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan), heizen zuverlässig auch bei minus 25 °C und sind in den meisten Bestandsgebäuden ohne Umbau auf Fußbodenheizung einsetzbar. Beantworte in unserem Fragebogen nur ein paar Fragen und wir kümmern uns um den Rest, inklusive Förderantrag mit bis zu 70 % Zuschuss.
Ja, zuerst bei Neukundentarifen und am Großhandel. Der TTF-Großhandelspreis ist seit Ende Februar 2026 um bis zu 84 % gestiegen, Neukundentarife liegen +21 % über dem Vorkrisen-Niveau. Bestandskunden mit Preisgarantie spüren den Anstieg verzögert, in der Heizperiode 2026/27 wird er für viele Verträge wirksam.
Bei jeder Preiserhöhung greift dein Sonderkündigungsrecht nach § 41 Abs. 5 EnWG. Du musst bis zum Wirksamwerden der Erhöhung gekündigt haben. Beim Umzug greift zusätzlich ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht mit 6 Wochen Frist ab Auszug.
Wirtschaftlich kaum noch. Über 10 Jahre gerechnet liegt eine neue Gasheizung inklusive aller absehbaren Kostentreiber bei rund 32.000 € Gesamtkosten, eine Luftwärmepumpe liegt nach bis zu 70 % BEG-Förderung und einem vergünstigten WP-Stromtarif bei rund 12.900 € Gesamtkosten, mit dem hansetherm-Komplettpaket (Wartung & Festpreisgarantie inklusive) sogar bei rund 8.900 €. Selbst bei aktuell vergleichbaren Anschaffungspreisen amortisiert sich die Wärmepumpe innerhalb weniger Jahre.
Die wichtigsten Prognosen sehen den Gaspreis bis 2030 strukturell auf erhöhtem Niveau. Im realistischen Szenario erreichen Haushaltspreise 13 bis 15 ct/kWh, im pessimistischen Szenario bis zu 18 ct/kWh. Eine Rückkehr zum Niveau 2019/2020 gilt als ausgeschlossen.
Netzentgelte machen rund 20–25 % des Gaspreises aus und sind je nach Netzgebiet sehr unterschiedlich. Sie werden in den nächsten Jahren strukturell steigen, nicht weil das Netz teurer wird, sondern weil immer weniger Haushalte daran angeschlossen sind. Die fixen Kosten verteilen sich auf weniger Anschlüsse (sogenannter Stranded-Asset-Effekt). Die Bundesnetzagentur rechnet bis 2030 mit Steigerungen von 40–60 % je nach Region. Ein günstiger Tarifwechsel hilft also kurzfristig, ändert aber nichts am langfristigen Trend nach oben.
An unsere Produktions- und Handelspartner stellen wir die höchsten Anforderungen. Dieselben Ansprüche haben wir auch an uns: Deshalb haben wir unser Qualitätsmanagement und umweltbewusstes Handeln prüfen und zertifizieren lassen.