28.05.2026
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Eine Erdwärmepumpe, auch Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt, kostet für ein Einfamilienhaus inklusive Erschließung und Installation typischerweise zwischen 18.000 € und 55.000 € vor Abzug der Förderung.
Im Vergleich zur Luft-Wasser-Wärmepumpe sind die Anschaffungskosten einer Erdwärmepumpe deutlich höher. Denn um Geothermie zum Heizen nutzen zu können, muss die Wärmequelle über aufwendige Erdbohrungen oder Grabungen erst erschlossen werden. Diese Erschließungsarbeiten machen einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten aus und erfordern in vielen Fällen behördliche Genehmigungen.
Die Wahl zwischen Erdwärmesonde und Erdwärmekollektor hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten deiner Erdwärmepumpe.
Eine Erdwärmesonde reicht bis zu 100 m in die Tiefe. Die Tiefenbohrung inklusive Einbringen der Sonde kostet in der Regel zwischen 9.000 und 20.000 €. Die konkreten Kosten pro Bohrmeter liegen je nach Bodenbeschaffenheit bei ca. 50 bis 75 €. Wie tief gebohrt werden muss, hängt vom Wärmebedarf und dem zu erwartenden Ertrag pro Meter am jeweiligen Standort ab.
Ein Flächenkollektor wird nicht tief, sondern flächig in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 m unter der Erde verlegt. Der Einbau kostet rund 3.000 bis 5.000 €. Das Verlegen von Erdwärmekollektoren ist dementsprechend günstiger und weniger aufwendig als eine Erdsondenbohrung.
Da die Bodentemperatur in Oberflächennähe im Winter jedoch stärker schwankt, fallen der Wärmeertrag und die Jahresarbeitszahl (JAZ) etwas geringer aus als bei Erdsonden. Außerdem benötigen Kollektoren eine große Grundstücksfläche, die anschließend nur eingeschränkt bebaut oder bepflanzt werden kann.
Erdwärmepumpen zählen – unabhängig davon, ob sie mit Erdsonden oder Flächenkollektoren arbeiten – zu den höherpreisigen Wärmepumpen. Für Anschaffung und Installation fallen in der Regel Gesamtkosten von etwa 18.000 bis 55.000 € an, abhängig von der Art der Erschließung. Besonders kostenintensiv ist die Variante mit einer Erdsonde, da die erforderliche Tiefenbohrung deutlich aufwendiger ist als das Verlegen von Erdkollektoren.
Zum Vergleich: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inklusive Installation max. 45.000 € und liegt damit in der Anschaffung unter den Kosten einer Erdwärmepumpe mit Erdsonde. Denn dafür sind weder Tiefenbohrungen noch Erdarbeiten nötig. Die Außeneinheit wird einfach vor dem Haus aufgestellt, was den Installationsaufwand erheblich reduziert.
In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus liegt der jährliche Strombedarf bei etwa 3.000 kWh. Bei einem Strompreis von 26,50 Cent pro kWh (Stand: Februar 2026) ergeben sich daraus jährliche Stromkosten von 795 € für eine Erdwärmepumpe. Das entspricht rund 66 € pro Monat.
Der Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe hängt jedoch von der Wohnfläche, dem energetischen Zustand des Gebäudes, dem aktuellen Strompreis sowie der Effizienz der Anlage ab.
Die staatliche Förderung für Wärmepumpen ist aktuell besonders attraktiv. So setzt sich die Förderung zusammen:
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Erdwärmepumpen sind zwar effizient im laufenden Betrieb, doch die hohen Anschaffungskosten, die aufwendige Erschließung und die zahlreichen baulichen Voraussetzungen machen sie für viele Eigenheimbesitzer zu einer komplizierten und teuren Lösung.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe bietet hier die deutlich smartere Alternative: Sie ist günstiger in der Anschaffung, erfordert keine Erdarbeiten oder Genehmigungen und lässt sich schnell und unkompliziert installieren – auch auf kleineren oder bereits bebauten Grundstücken.
Dank moderner Technik erreichen hochwertige Luft-Wasser-Wärmepumpen ebenfalls eine hervorragende Effizienz und arbeiten selbst bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig. In Kombination mit staatlichen Förderungen von bis zu 70 % wird die Luft-Wasser-Wärmepumpe zur wirtschaftlichsten Heizlösung für die meisten Einfamilienhäuser.
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Die günstigste Wärmepumpen-Art ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Installationskosten starten bei rund 3.000 €, da sie keine aufwendigen Erdarbeiten benötigt.
Der größte Nachteil einer Erdwärmepumpe sind die hohen Anfangskosten durch die aufwendige Erschließung der Wärmequelle. Für Erdsonden ist eine Tiefenbohrung mit behördlicher Genehmigung notwendig, für Erdkollektoren wird eine große Grundstücksfläche benötigt. Zudem ist nicht jeder Standort geologisch geeignet.
Eine Erdwärmepumpe lohnt sich besonders für Eigenheimbesitzer mit einem ausreichend großen Grundstück und einem hohen Wärmebedarf. Voraussetzung ist, dass die geologischen Bedingungen am Standort eine Erschließung zulassen. Lass dies am besten vorab von einem Fachbetrieb prüfen.
An unsere Produktions- und Handelspartner stellen wir die höchsten Anforderungen. Dieselben Ansprüche haben wir auch an uns: Deshalb haben wir unser Qualitätsmanagement und umweltbewusstes Handeln prüfen und zertifizieren lassen.