18.06.2026
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Für 9 von 10 Hausbesitzern ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monoblock mit R290 die beste Wärmepumpe. Sie hat in Deutschland einen Marktanteil von 95 % laut der BWP-Branchenstatistik 2025, ist auf praktisch jedem Grundstück einsetzbar und voll förderfähig.
Bevor wir Modelle vergleichen, lohnt sich der Blick auf die 3 Wärmepumpen-Arten:
Die Marke der Wärmepumpe macht am Ende einen kleineren Unterschied als oft gedacht. Entscheidender ist, dass die Wärmepumpe zu deinem Haus passt:
Mindestens genauso wichtig ist das Handwerk dahinter: Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich, Installation und Wartung machen oft mehr Unterschied als die Markenwahl. Auf Reddit fasste ein Nutzer das treffend zusammen:
„Eine Wärmepumpe muss in allererster Linie zum Gebäude passen. Dann kommen persönliche Wünsche und Präferenzen."– u/Ok_Afternoon_4647, r/Waermepumpe
Damit du die theoretischen Marktanteile schnell auf dein Haus übersetzen kannst, haben wir die häufigsten Anwendungsfälle der jeweils besten Bauart gegenübergestellt.
Die beste Wärmepumpe für den Altbau ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie schafft Vorlauftemperaturen bis zu 75 °C, damit funktionieren auch klassische Heizkörper in unsanierten Altbauten ohne Austausch. Erdwärme oder Wasser-Wasser sind im bewohnten Altbau praktisch keine Option, weil die Bohrgeräte schwer aufs Grundstück kommen und mehrwöchige Bauphasen ungelegen sind.
Was den Altbau-Erfolg wirklich entscheidet:
Die beste Wärmepumpe für den Neubau ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe, ausgelegt auf niedrige Vorlauftemperaturen. Neubauten haben typischerweise eine Fußbodenheizung (Vorlauf ca. 35 °C) und einen sehr guten Dämmstandard. Die Wärmepumpe arbeitet damit in ihrem effizientesten Bereich (SCOP über 5,0 möglich) und der Stromverbrauch bleibt niedrig.
Was im Neubau zählt:
Für das klassische Einfamilienhaus ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in nahezu allen Fällen die beste Wahl. Das hat mehrere Gründe:
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist sowohl für den Altbau als auch für den Neubau gleichermaßen geeignet, der Unterschied liegt in der Auslegung der Vorlauftemperatur, nicht in der Bauart.
Bei guter Dämmung kommt ein 150-m²-Haus mit 6–8 kW Heizleistung und 35 °C Vorlauf aus, ein unsanierter 70er-Jahre-Bau benötigt 12 kW und Vorlauftemperaturen um 65–70 °C. Diese Heizlast rechnen wir vor jedem Angebot sauber aus, denn eine zu groß ausgelegte Wärmepumpe taktet ständig und kostet jedes Jahr 100–300 € mehr Strom als nötig.
Für Mehrfamilienhäuser ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe – bei höheren Leistungen als Kaskade aus mehreren Einheiten – die beste Wahl. Statt eines einzelnen Großgeräts werden mehrere Wärmepumpen parallel geschaltet. Das hat drei Vorteile:
Worauf es im Mehrfamilienhaus ankommt:
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe ist sinnvoll, wenn vier Voraussetzungen zusammenkommen:
Wann eine Erdwärmepumpe nicht sinnvoll ist:
Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist nur dann sinnvoll, wenn auf deinem Grundstück Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität verfügbar ist und die Untere Wasserbehörde die Brunnennutzung genehmigt. Diese Bauart liefert zwar die höchste Effizienz aller Wärmepumpen-Arten (Grundwasser hat ganzjährig konstante 8–12 °C), erfordert aber zwei Brunnen (Saug- und Schluckbrunnen).
Wann sich eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe lohnt:
Für die meisten Privathaushalte ist diese Bauart aufgrund des regulatorischen Aufwands nicht praktikabel.
Die beste Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine Monoblock-Bauform mit dem Kältemittel R290, sauber dimensioniert auf die Heizlast deines Hauses und ausgelegt für deine Vorlauftemperatur. Innerhalb dieser Bauart liegen die Top-Modelle in unabhängigen Tests dicht beieinander – entscheidend ist nicht die Marke, sondern die Auslegung, das Installationshandwerk und die Wartung.
Warum Luft-Wasser für die meisten die beste Bauart ist:
Momentan ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wärmepumpe für die allermeisten Häuser (95 % Marktanteil). Sie verbindet das beste Gesamtverhältnis aus Effizienz, Investitionskosten, Genehmigungsaufwand und Installationsdauer und ist die einzige Bauart, die im Altbau wie im Neubau gleichermaßen funktioniert.
Was den Markt aktuell prägt (2026):
Für deinen Haushalt heißt das: Wenn du heute neu kaufst, achte auf Monoblock + R290 und lass die Heizlast vor der Bestellung sauber berechnen.
Du hast jetzt einen Überblick darüber, welche Wärmepumpen-Bauart für welchen Anwendungsfall die beste ist. Aber egal, wie du dich entscheidest: Eine Wärmepumpe ist nur so gut wie die Planung, Installation und Wartung dahinter. Genau deshalb haben wir hansetherm als Hersteller mit All-in-One-Lösung aufgebaut.
So bekommst du die beste Wärmepumpe für dein Haus, inklusive aller Leistungen, die über Erfolg oder Misserfolg einer Wärmepumpenheizung entscheiden.
Nach Bauart-Effizienz:
Wasser-Wasser > Sole-Wasser > Luft-Wasser.
In der Praxis hat die Luft-Wasser-Wärmepumpe jedoch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
In Ausgabe 10/2025 hat die Stiftung Warentest Luft-Wasser-Wärmepumpen geprüft. Vier davon erhielten das Qualitätsurteil „gut" – darunter die Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A 400V mit der Note Gut (2,3).
Wichtig zur Einordnung: Für dein Haus ist am Ende weniger entscheidend, welches Modell den Test gewonnen hat, sondern dass die Wärmepumpe richtig dimensioniert, sauber installiert und regelmäßig gewartet wird. Genau das bekommst du bei hansetherm im Komplettpaket – mit hansetherm R290 Green oder der Vaillant aroTHERM pro.
Die beste Monoblock-Wärmepumpe ist ein Luft-Wasser-Modell mit Kältemittel R290, sauber auf die Heizlast deines Hauses ausgelegt. Wer heute neu kauft, kauft meist aber sowieso Monoblock, Split hat nur noch in Spezialfällen eine Berechtigung.
Bei der Monoblock-Bauform steckt der komplette Kältekreislauf im Außengerät – ins Haus geht kein Kältemittel, nur Heizwasser. Das macht R290 (Propan) problemlos einsetzbar (und damit voll BEG-förderfähig), die Installation übernimmt der reguläre Heizungsbauer und die Wartung ist deutlich einfacher.
Bei der Split-Bauform laufen Kältemittel-Leitungen ins Innengerät. R290 ist hier praktisch nicht einsetzbar, weshalb synthetische Kältemittel wie R32 oder R410A zum Einsatz kommen. Diese stehen durch die EU-F-Gase-Verordnung 2024/573 unter Druck und sichern keine volle BEG-Förderung. Außerdem muss jede Wartung vom Fachpersonal mit Sachkundenachweis Kältetechnik (Kälteschein) ausgeführt werden.
An unsere Produktions- und Handelspartner stellen wir die höchsten Anforderungen. Dieselben Ansprüche haben wir auch an uns: Deshalb haben wir unser Qualitätsmanagement und umweltbewusstes Handeln prüfen und zertifizieren lassen.