
Hamburg, 22. Oktober 2026 – Der Wärmepumpen-Spezialist hansetherm hat eine Seed-Finanzierungsrunde über zehn Millionen Euro abgeschlossen. Neben den Gründern, die selbst zu den größten Investoren der Runde zählen, beteiligen sich der G-FUND sowie mehrere Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft, wie die Optima Aegidius Firmengruppe. Mit dem Kapital baut das Hamburger Unternehmen Team, Technologie und Installationskapazität aus und erweitert sein Angebot über die Wärmepumpe hinaus um Photovoltaik, Klimatisierung und weitere Energieservices.
Der Weg zur Wärmepumpe beginnt selten mit einem lang gehegten Wunsch, sondern meist mit einem Defekt. Die alte Heizung steht kurz vor dem Ende und der Eigentümer muss innerhalb weniger Wochen eine Entscheidung treffen, die ihn viele Jahre begleiten wird. Genau für diesen Moment hat hansetherm seine Prozesse entwickelt. Das Unternehmen mit aktuell 90 Mitarbeitern hat bereits über 1.000 Wärmepumpen installiert und den Weg dorthin so weit vereinfacht und verkürzt, dass die Anlage deutschlandweit innerhalb von 30 Tagen in Betrieb ist. Möglich machen das digitale Prozesse von der Planung bis zur Abnahme, die an vielen Stellen durch künstliche Intelligenz unterstützt werden, während die Beratung persönlich bleibt.
Für den Kunden fügt sich das zu einem Komplettpaket: Von der ersten Beratung über die digitale Planung sowie die Unterstützung bei Fördermitteln und Finanzierung bis hin zur Installation und Wartung der Wärmepumpe erhalten Kunden alle Leistungen aus einer Hand, und das zum garantierten Festpreis. Über die hansetherm App lässt sich die Wärmepumpe KI-basiert steuern, allein oder im Zusammenspiel mit weiteren Energie-Assets wie Photovoltaik. So kann der Energieverbrauch laufend optimiert und damit Geld eingespart werden.
„Unser Anspruch ist, dass ein hansetherm Kunde kein Wärmepumpen-Experte werden muss, um klimafreundlich zu heizen.“
Leon Thomsen, Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter hansetherm
Der Wechsel auf eine Wärmepumpe ist für viele Hausbesitzer eine langfristige Investitionsentscheidung. Gleichzeitig sind Planung, Fördermöglichkeiten, Finanzierung und Installation komplex und erfordern technisches Know-how. hansetherm nimmt dem Kunden diese Schritte ab.
Die Planung der Wärmepumpe erfolgt über das eigene digitale Planungstool. Bei der Installation setzt hansetherm auf ein hybrides Modell: eigene Installationsteams und ein deutschlandweites Netzwerk qualifizierter Handwerksbetriebe, das über die eigene Installationsplattform in die Prozesse eingebunden ist. Nach Abschluss jedes Projekts misst hansetherm die Zufriedenheit seiner Kunden und richtet daran sein weiteres Wachstum aus.
„Die Wärmepumpe ist für uns der beste Einstieg in das Energiesystem eines Hauses: Eine Photovoltaikanlage rechnet sich, lässt sich aber aufschieben. Eine ausgefallene Heizung nicht. In diesem Moment zählt, dass jemand schnell, verlässlich und zu einem festen Preis liefert, und wer das schafft, bleibt der Ansprechpartner für alles, was danach im Haus dazukommt.“
Konstantin Lennertz, Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter hansetherm
Auf dieser Basis ergänzt hansetherm Schritt für Schritt Photovoltaik, Klimatisierung und Speicher und führt alle Komponenten in einem gemeinsamen Energiemanagement in der hansetherm App zusammen. Je mehr davon zusammenspielt, desto niedriger sind die Energiekosten und desto unabhängiger wird der Haushalt von schwankenden Preisen.
Die Finanzierungssumme fließt in Team, Technologie und Installationskapazität sowie in den Ausbau des Angebots über die Wärmepumpe hinaus. Die Finanzierungsrunde wurde im April unterzeichnet und im Mai dieses Jahres abgeschlossen.
Wärmepumpen gelten als eine zentrale Technologie für die Wärmewende. Laut bwp (Bundesverband Wärmepumpe e.V.) war 2025 fast jeder zweite neu verkaufte Wärmeerzeuger in Deutschland eine Wärmepumpe. Damit hat sie die Gasheizung erstmals als meistverkauftes Heizsystem abgelöst. 2026 steigt sowohl die absolute Zahl als auch ihr Anteil weiter an. Damit entwickelt sich die Wärmepumpe zum meistgenutzten Wärmeerzeuger in Deutschland.
Anders als klassische Heizsysteme verbrennen Wärmepumpen keine fossilen Energieträger, sondern nutzen Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser, um Gebäude zu beheizen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beispielsweise entzieht der Außenluft Wärme und hebt deren Temperaturniveau mithilfe eines Kältemittelkreislaufs an, sodass sie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann. Da Wärmepumpen mit Strom betrieben werden und erneuerbare Energien direkt für die Wärmeerzeugung nutzbar machen, können sie dazu beitragen, den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor langfristig zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Damit spielen sie eine wichtige Rolle auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und unabhängigen Wärmeversorgung.

hansetherm ist ein Wärmepumpen-Spezialist aus Hamburg, gegründet 2023 von Leon Thomsen und Konstantin Lennertz. Das Unternehmen installiert Wärmepumpen deutschlandweit innerhalb von 30 Tagen zum Festpreis und übernimmt dabei alle notwendigen Leistungen: Beratung, digitale Planung, Förderantrag, Finanzierung, Installation und Wartung. Möglich machen das durchgängig digitale Prozesse, die an vielen Stellen gezielt durch KI unterstützt werden, sowie eigene Installationsteams und ein Netzwerk qualifizierter Handwerksbetriebe, das über die eigene Installationsplattform eingebunden ist. Nach jedem Projekt misst hansetherm die Zufriedenheit seiner Kunden und richtet daran sein Wachstum aus.
Die Wärmepumpe ist für hansetherm der Einstieg in das Energiesystem eines Hauses. Darauf aufbauend ergänzt das Unternehmen sein Angebot um Photovoltaik, Klimatisierung und Speicher und führt alle Komponenten in einem gemeinsamen Energiemanagement in der hansetherm App zusammen.
Heute arbeiten 90 Mitarbeiter für hansetherm. Das Unternehmen hat bislang mehr als 1.000 Wärmepumpen installiert.

Konstantin Lennertz, 36, ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von hansetherm. Gemeinsam mit Leon Thomsen hat er das Unternehmen 2023 gegründet, mit dem Ziel, den Zugang zu klimafreundlichem Heizen einfacher und kundenorientierter zu gestalten. Nach Stationen in Paris, New York und Shanghai gründete Lennertz Anfang 2020 gemeinsam mit Thomsen die KLT Group. Das Unternehmen startete während der Covid-19-Pandemie und entwickelte sich anschließend zu einem profitablen Anbieter von Verbrauchsprodukten für Unternehmen und Institutionen. In drei Jahren erzielte die KLT Group rund 250 Millionen Euro Umsatz und arbeitete unter anderem mit DAX-Konzernen, Großkliniken und Drogeriemärkten in Europa zusammen. Nach dem Verkauf der bestehenden Rahmenverträge wurde das operative Geschäft eingestellt. Bei hansetherm verantwortet er die Bereiche Operations und Supply und damit alles ab Signing.

Leon Thomsen, 33, ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von hansetherm. Er studierte an der WHU – Otto Beisheim School of Management mit Fokus auf Mergers & Acquisitions, Entrepreneurship und Strategy Execution. Gemeinsam mit Konstantin Lennertz gründete er 2020 die KLT Group, die während der Covid-19-Pandemie zunächst mit dem Vertrieb von Masken startete und anschließend den Fokus auf Verbrauchsprodukte legte. Innerhalb von drei Jahren erzielte das Unternehmen rund 250 Millionen Euro Umsatz und arbeitete unter anderem mit DAX-Konzernen, Großkliniken und Drogeriemärkten in Europa zusammen. Nach dem Verkauf der bestehenden Rahmenverträge wurde das operative Geschäft eingestellt. Vor der Gründung von KLT und hansetherm war Thomsen im Private Equity tätig. Bei hansetherm verantwortet er die Bereiche Tech und Growth und damit alles bis zum Signing.
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Fotocredits: Wärmepumpen-Bilder © Vaillant, Porträts © hansetherm